Nachschau Osterkonzert 2014

Osterkonzert 2014

Mit einem abwechslungsreichen Konzert im Cloef-Atrium begeisterten am Ostersonntag das Jugendorchester Untere Saar und das große Orchester des MV Orscholz seine Zuhörer. Das Konzert eröffnete das Jugendorchester, unter der Leitung von Nicole Konter und Stephan Conzelmann, mit dem Stück „Zauberland“, einer musikalischen Schilderung des Beginns eines schönen Sonntagmorgens. Weiter ging es mit dem Stück „Accidentally in Love”, der Filmmusik aus dem Film „Shrek 2“. Mit dem Stück „Irish Dream“ präsentierte das Jugendorchester sanfte und verträumte Musik aus Irland. Zum Abschluss ließ das Jugendorchester mit „Fluch der Karibik“ Captain Jack Sparrow und seine Piraten-Crew musikalisch auf der Bühne erscheinen. Natürlich wurde das Jugendorchester erst nach einer Zugabe vom Publikum von der Bühne verabschiedet.

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Im Anschluss an das Jugendorchester führte das große Orchester des MV Orscholz, unter der Leitung von Marc Bilz, weiter durchs Programm. Mit dem Stück „Fanfare and Flourishes“, einem Eröffnungswerk für einen festlichen Anlass basierend auf dem berühmten Te Deum von Marc-Antoine Charpentier, begann das große Orchester den zweiten Teil des Konzerts. Danach lud das Orchester des MVO mit „New York Overture“ die Zuhörer auf einen musikalischen Spaziergang durch die beeindruckende und pulsierende Weltstadt New York ein. Natürlich darf auf einem solchen Konzert auch die traditionelle Blasmusik nicht fehlen. Daher wurden die Besucher mit dem „Fehrbelliner Reitermarsch“ in die Pause entlassen. Frisch gestärkt, ging es nach der Pause mit „La Quintessenza“ weiter. Der musikalische Ansatz des modernen konzertanten Blasmusikstücks basiert auf der Quintessenz, dem Kern der Sache. Mit der Fokussierung auf ein Fünf-Noten-Motiv in verschiedenen Varianten möchte der Komponist die Essenz der musikalischen Materie für den Zuhörer greifbar machen. Im Anschluss daran entführte das Orchester sein Publikum mit dramatischen Melodien aus dem bildmächtigen Wüstenepos „Lawrence von Arabien“ in den Orient und ließ die Zuhörer musikalisch in die Wirren des ersten Weltkrieges in der arabischen Welt eintauchen.

Mit einem weiteren Stück konzertanter Blasmusik wurden die Konzertbesucher auf eine Reise in die wechselhafte Gesichte des Bundesstaats Virginia eingeladen und durften in musikalischer Weise die amerikanische Geschichte der Kolonisation, des Sklavenhandels und den amerikanischen Bürgerkrieg erleben. Das Orchester des MVO verabschiedete sich kurz und knackig mit actiongeladenen Melodien aus dem Film „The Incredibles“.

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Eine besondere Ehre war es dem Vorsitzenden Daniel Kiefer sich bei Karl-Heinz Fritz für die in besonderer Weise geleistete Arbeit im Verein zu danken. Karl-Heinz Fritz ist bei der letzten Generalversammlung auf eigenen Wunsch nach über 50-jähriger Mitarbeit aus dem Vorstand des MVO ausgeschieden. In diesen 51 Jahren bekleidete er verschiedene Ämter neben Schriftführer und 2. Vorsitzenden war zuletzt über 25 Jahre als Kassierer tätig. Er ist eines der wenigen noch aktiv im Verein musizierenden Ehrenmitglieder. Im letzten Jahr wurde er für 60-jähriges aktives Musizieren geehrt und wird uns hoffentlich auch noch weiterhin tatkräftig unterstützen.

KH Fritz u Daniel Kiefer_kl